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Luftbehandlung

Luftbehandlung für reine Luft und optimales Klima

Der Mensch atmet durchschnittlich 17-mal pro Minute ein. Das entspricht einem Volumen von über 10.000 Litern Luft pro Tag. Bis zu 90 Prozent der Zeit halten wir uns dabei in geschlossenen Räumen auf. Die Luft ist folglich zu einem erheblichen Teil verantwortlich für unser Wohlbefinden. Zu den beeinflussenden Faktoren gehören die Schadstoffbelastung der Luft, die Luftfeuchtigkeit und die Lufttemperatur. Wir bieten rund um das Thema Luftbehandlung verschiedene Produkte, um die Raumluft positiv zu beeinflussen. Unsere Experten beraten Sie gerne.

Schadstoffbelastung der Luft
- Schadstoffe in der Luft lösen Allergien aus und gefährden die Gesundheit.
- Luftreiniger entfernen schädliche Partikel und Gase aus der Luft.
- Vorrangig kommen Filter, wie HEPA-Filter oder Aktivkohle-Filter, zum Einsatz.
- Bei uns finden Sie Luftreiniger für Bau und Industrie oder für Privat und Gewerbe.
- Auch eine Luftreinigung per Ozon, Ionen, UV-Licht oder Wasser ist möglich.

Luftfeuchtigkeit und Lufttemperatur
- Eine zu geringe Luftfeuchtigkeit trocknet die Haut und die Atemwege aus.
- Durch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit bildet sich gefährlicher Schimmelpilz.
- Luftbefeuchter oder Luftentfeuchter sorgen für eine optimale Luftfeuchtigkeit.
- Schwitzen oder frieren bei zu hohen oder niedrigen Temperaturen ist unangenehm.
- Wahlweise Elektroheizer oder Klimageräte erzeugen die gewünschte Temperatur.
- Bei stehender Luft bringt ein Ventilator die Luft zusätzlich in Bewegung.

Wie funktioniert ein Luftreiniger mit Filter?

Ein Luftreiniger saugt die belastete Luft im Raum an und gibt diese gereinigt wieder ab. Die Reinigung erfolgt über einen Filter, der mit seiner großen Oberfläche die Schadstoffe abfängt. Partikelförmige Schadstoffe sind unterschiedlich groß. Je feiner die Partikel, desto aufwändiger muss der Filter verarbeitet sein.

Die Filter-Effektivität ist nach Europäischen Normen festgeschrieben:

Filterklassen für Luft- bzw. Staubfilter nach EN 779:2012
- Grobstaub-Filter: Filterklassen G1, G2, G3, G4
- Medium-Staubfilter: Filterklassen M5, M6
- Feinstaub-Filter: Filterklassen F7, F8, F9

Schwebstoff-Filter nach EU-Norm EN 1822-1:2009
- EPA-Filter: Filterklassen E10, E11, E12
- HEPA-Filter: Filterklassen H13, H14
- ULPA-Filter: Filterklassen U15, U16, U17

Oftmals werden Vorfilter und Hauptfilter als Filtersystem kombiniert. Schwebstoff-Filter sind besonders effektiv. Sie nehmen selbst die Partikel auf, die mit einer Größe von 0,1 bis 0,3 Mikrometer am schwersten abzuscheiden sind. Bei dem gängigen HEPA-Filter der Filterklasse HEPA H14 liegt der Abscheidegrad gesamt bei 99,995 Prozent.

Aktivkohle-Filter bestehen größtenteils aus Kohlenstoff und nehmen aufgrund ihrer speziellen Struktur Gase aus der Luft auf. Aktivkohle-Filter entfernen folglich schädliche Gasmoleküle wie chemische Dämpfe oder Abgase. Da unangenehme Gerüche aus molekularen Strukturen bestehen, werden auch diese beseitigt. Aktivkohle-Filter neutralisieren so z. B. Gerüche durch Zigarettenrauch, Lebensmittel, Verwesung oder Fäkalien.

Für wen und was ist ein Luftreiniger sinnvoll?

Ob für den industriellen oder privaten Gebrauch, die Funktionsweise von Luftreiniger und Filter ist identisch. Dennoch unterscheiden sich die Modelle und Anwendungsbereiche stark voneinander.

Luftreiniger für Bau und Industrie

Wo und warum werden Luftreiniger eingesetzt?
Arbeitgeber sind gesetzlich dazu verpflichtet, Gesundheitsgefährdungen am Arbeitsplatz möglichst gering zu halten. Auf Baustellen, bei Renovierungen, Sanierungen oder sonstigen Arbeiten im Handwerk sowie in industriellen Bereichen (z. B. der Fertigung) sind Luftreiniger daher üblich.

Welche Schadstoffe werden gefiltert?
Je nach Werkstoff variiert der entstehende Baustaub. Ob Farb-, Gips- oder Holz-Staub, die meisten Baustäube sind gesundheitsgefährdend und müssen gefiltert werden. Größte Gefahr besteht bei Asbest und Schimmelpilz.

Was sind besondere Eigenschaften?
Für den Einsatz am Bau sind die Luftreiniger robust gebaut und verfügen über eine hohe Luftleistung. Funktionelle Details wie ein Schlauch-Anschluss sorgen dafür, dass die Luft abtransportiert werden kann.

Luftreiniger für Privat und Gewerbe

Wo und warum werden Luftreiniger eingesetzt?
Luftreiniger sind bestens dafür geeignet, die Beschwerden von Personen mit Allergien und Atemwegserkrankungen zu lindern. Gesundheitsbewusste Menschen schützen sich vor etwaigen Umweltbelastungen. In den eigenen vier Wänden wird ein Luftreiniger daher dort aufgestellt, wo die meiste Zeit verbracht wird. Gewerbetreibende gestalten ihr Ambiente durch saubere Luft attraktiver, z. B. im Hotel, im Empfangsbereich, in der Arztpraxis oder im Fitnessstudio.

Welche Schadstoffe werden gefiltert?
Allergieauslösende Schadstoffe wie Hausstaub, Tierhaare oder Pollen werden ebenso gefiltert wie Viren, Bakterien, Ruß oder Smog. Aktivkohle-Filter beseitigen Gerüche aus der Küche, dem Bad oder dem Raucherzimmer.

Was sind besondere Eigenschaften?
Um sich unauffällig einzufügen, ist das Design der Luftreiniger elegant und schlicht oder lässt sich individualisieren. Die Bedienung ist per Fernsteuerung bequem und intuitiv. Zudem arbeiten die Luftreiniger extra leise.

Welche Methoden zur Luftreinigung ohne Filter gibt es?

Nicht nur Luftreiniger mit Filter sorgen für saubere Luft. Andere Luftreiniger wie Ozongeneratoren, Ionisatoren oder Luftwäscher verfolgen das gleiche Ziel. Dabei unterscheiden sich die Funktionsweisen ebenso wie die Einsatzzwecke. Wenn es um saubere Luft geht, gewährleistet ein klassisches Filtersystem jedoch die höchste Effektivität. Dies ist von besonderer Relevanz, wenn z. B. die Einhaltung bestimmter Arbeitsplatzgrenzwerte vorausgesetzt wird.

Ozongeneratoren
Ein Ozon-Molekül besteht aus drei Sauerstoff-Atomen. Dieser aktive Sauerstoff wird durch Ozongeneratoren gebildet und ist besonders reaktionsfreudig. Trifft das Ozon auf Mikroorganismen oder Geruchsmoleküle, werden diese gespalten. Ozongeneratoren sind daher ein bewährtes Mittel zur Desinfektion der Luft und zur professionellen Geruchssanierung. Weiterhin dienen Ozongeneratoren zur Abluftreinigung sowie zur Wasseraufbereitung.

Ionisatoren
Ionisatoren reichern die Luft mit positiven und negativen Ionen an. Da Schadstoffe ebenfalls elektrisch geladen sind, verbinden sich diese mit den erzeugten Ionen. Die verbundenen Cluster werden zu schwer, um von der Luft getragen zu werden. Sie sinken zu Boden oder werden von einer Metallplatte im Ionisator angezogen. Optional verfügen Ionisatoren über spezielle UV-Lampen. Durch das energiereiche UV-Licht werden Viren und Bakterien beseitigt.

Luftwäscher
Luftwäscher filtern die Luft mithilfe von Wasser. Das im Luftwäscher befindliche Wasser setzt sich an einer drehenden Walze ab. Verunreinigungen in der Luft werden durch diesen Wasserfilm gebunden und wieder an das Wasser in der Wanne abgegeben. Das System funktioniert besonders gut bei gröberem Staub und Pollen. Da ein Teil des Wassers verdunstet, fungiert ein Luftwäscher zeitgleich als Luftbefeuchter.

Wie wird zusätzlich das Raumklima verbessert?

Das Raumklima wird maßgeblich durch die vorherrschende Temperatur und Luftfeuchtigkeit bestimmt. Zu feuchte, zu trockene, zu warme oder zu kalte Luft wirkt sich nicht nur negativ auf die menschliche Gesundheit, sondern auch auf die Bausubstanz aus. Stehende Luft ist an dieser Stelle kontraproduktiv. Ein Ventilator unterstützt eine gezielte Belüftung oder kann in Verbindung mit einem Staubsack als Staubabsauger verwendet werden.

Im Winter ist es üblich zu heizen. Ist kein festinstallierter Heizkörper vorhanden, wie auf Baustellen, in der Garage oder im Keller, helfen Elektroheizer, für angenehme Wärme zu sorgen. Klimageräte hingegen kühlen die Luft bei zu warmen Temperaturen. Neben zentralen Gebäude-Klimaanlagen können Räume auch nachträglich mit einem Klimagerät ausgestattet werden. Mobile Monoblock-Klimageräte benötigen keine baulichen Maßnahmen. Ein Abluftschlauch im Fenster trägt die warme Luft hinaus. Eine dauerhafte Lösung sind Split-Klimageräte mit Außen- und Inneneinheit.

Die optimale Luftfeuchtigkeit in Räumen sollte zwischen 40 und 60 Prozent liegen. Ist dies nicht der Fall, senken Luftentfeuchter die Luftfeuchtigkeit, während Luftbefeuchter der Raumluft Feuchtigkeit zuführen. Luftbefeuchter funktionieren nach unterschiedlichen Prinzipen. Die Luft wird entweder mittels Verdampfung, Verdunstung oder Ultraschall mit Wasser angereichert. Luftentfeuchter sind ideal für Bäder, Keller oder Räume zum Wäschetrocknen.

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